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Außergewöhnlich Übernachten in PFRONTEN

Pfronten bietet einige der außergewöhnlichsten Übernachtungsmöglichkeiten in ganz Bayern: Übernachten im Baum, auf dem Gipfel des Breitenbergs mitten im Winter im selbstgebauten Iglu oder einer luxuriösen Hütten-"Suite", unter einer Million Sternen des Allgäuer Nachthimmels in einem schwebenden Zelt in der Baumkrone oder in schwindelerregender Höhe auf Podesten im Waldseilgarten Höllschlucht - in Pfronten werden sogar die Nächte zu einem echten Abenteuer! Hier findet ihr die schönsten Ideen für Kurztrips im Allgäu...

Schlafen im Baum – für den nächtlichen Perspektivenwechsel

Wer schon einmal vor einem großen Baum stand und nach oben blickte, kennt die sehnsüchtige Frage, wie denn wohl die Aussicht von da oben sein möge. Eine Nacht im Schwebezelt liefert die Antwort auf beeindruckende Art und Weise. Das Portaledge genannte Schwebebett wird in mehreren Metern Höhe an dicken Ästen freistehender, großer Bäume aufgehängt und sieht von weitem aus wie ein baumelndes Zelt. Der Auf- und Abstieg in die Schlafstätte ist nur mit Seilhilfe möglich, Faulpelze sind hier also fehl am Platz. Aktive Mitarbeit bei Auf- und Abbau des Schwebebetts ist ausdrücklich erwünscht, eine Einweisung erfolgt durch das Team des Waldseilgartens Höllschlucht. Auch für Verpflegung im Baum ist gesorgt: Frühstück und Abendessen sowie Getränke und Snacks sind im Preis inkludiert.

Für Einsteiger: Schlafen auf einer Plattform in den Bäumen

Für all jene, die zwar gerne in luftigen Höhen übernachten möchten, sich jedoch auf einer festen Liegefläche wohler fühlen, bietet das Team des Waldseilgartens Höllschlucht in Pfronten-Kappel eine sanfte Einsteiger-Variante. Dabei übernachten Gäste auf einer fest installierten Plattform, die schwebend zwischen zwei oder vier Bäumen eingebettet ist. Die in zirka 7 Metern Höhe gelegenen Holzpodeste erlauben jederzeit den Abstieg nach unten. Ein Gurt sorgt für gesicherte Nachtruhe.

Weitere Informationen unter: pfronten.de/aktiv/outdoorerlebnisse

Nervenkitzel in luftigen Höhen – Schlafen im Fels

Unbedingt schwindelfrei sollten Übernachtungsgäste dieses außergewöhnlichen Domizils sein: In 100 bis 300 Metern Höhe biwakiert man beim „Schlafen im Fels“ ganz nach Manier der großen Bigwall Bezwinger auf einem Schwebebett in einer senkrechten oder überhängenden Felswand. Ausgestattet mit Seil, Bett und einem Menü im Gepäck geht die Reise los, gemeinsam mit einem Guide begibt man sich auf die Suche nach einem schönen Platz vor der Bergkulisse Pfrontens. Nach dem Aufbau des Schwebebettes und einer anfänglichen Einweisung im Waldseilgarten in die nötige Kletter- und Seiltechnik, geht es per Seil hinab ins Schwebebett – nächtliche Lüftung von unten inklusive.

Weitere Informationen unter waldseilgarten-hoellschlucht.de

Eine Nacht unter Sternen im Bubble Hotel im Allgäu

Exklusiver geht es nicht! Verbringt die Nacht im Eine-Millionen-Sterne-Hotel: Im Iglu mit freier Sicht auf die Milchstraße. Hier gehen definitiv Träume in Erfüllung. Unvergesslich romantisch, ultimativ naturverbunden, unkompliziert abenteuerlich – es gibt viele Gründe, einmal eine Nacht unterm Sternenhimmel zu verbringen. Das Abendessen wird unter freiem Himmel genossen und auch nachts bleibt der Blick auf die Unendlichkeit im Sterneniglu frei. Fast schade, dass diese Stunden nicht länger dauern – doch irgendwann küsst der Sonnenaufgang das Pfrontener Land und die unvergessliche Nacht endet mit einem Outdoor-Frühstück.

Weitere Informationen unter: montaneo.de

Die Nacht im selbstgebauten Iglu in Pfronten

Ein ganz besonderes und intensives Outdoor Erlebnis in den bayerischen Alpen eröffnet eine „Nacht im Iglu“: Die Übernachtung im selbst erbauten Iglu am Gipfelmassiv des Breitenberges. Das Bergmassiv des Breitenberges bietet aus der Weite des Alpenvorlandes einen spektakulär unvermittelten Eintritt in die Welt des winterlichen Hochgebirges. Und genau hier oben, an einem ganz besonders „erhabenen“ Platz, ist während der letzten Jahre etwas Außergewöhnliches entstanden: Deutschlands beliebtester Iglu Bauplatz. Die Eskimo-Schneehäuser fühlen sich aus vielen Gründen ausgerechnet hier oben am Breitenberg so wohl: Innovative Bergführer als Initiatoren, eine einfache Erreichbarkeit und hervorragende naturräumliche Voraussetzungen: Sicher vor Naturgefahren, schneereich und dennoch lange Sonne am Abend und früh am Morgen. „Die Nacht im Iglu“ stellt ein ebenso bewährtes wie herausragendes Outdoor Programm, welches seit Jahren Gäste auf der Suche nach dem Besonderen restlos begeistert.

Weitere Informationen unter pfronten.de/aktiv/outdoorerlebnisse

Eine Nacht auf dem Gipfel - unter freiem Himmel

Einmal auf dem Gipfel mit freiem Blick auf die Milchstraße einschlafen und morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt werden. Bei dem Angebot "Eine Nacht unter Sternen" auf dem Breitenberg wird dieser Traum wahr: Ihr verbringt die Nacht auf fast 2.000 m Höhe und über euch sind nur die Sterne. Eingekuschelt in euren Schlafsack genießt ihr den freien Blick auf die Milchstraße und lauscht den Geräuschen der Natur. Ganz auf Komfort müsst ihr dennoch nicht verzichten: gar nicht weit vom Schlafplatz steht die beliebte Ostlerhütte, die euch mit leckerem Abendessen und Gipfelfrühstück auf der Panoramaterasse verwöhnt. Die Annehmlichkeiten der Zivilisation sind also nicht weit entfernt. So gibt es auch bei eventuell aufziehendem Gewitter oder Regen eine Alternativlösung, denn dann bietet uns die Hüttenwirten Zuflucht.

Weitere Informationen unter pfronten.de/aktiv/outdoorerlebnisse

Wichtige Information: Wildcampen und geplantes Biwakieren ist in Deutschland – und natürlich auch auf dem Breitenberg – nicht zulässig! Durch das Angebot „Eine Nacht unter Sternen“ wird eine Möglichkeit geboten, eine Übernachtung unter freiem Himmel in den Bergen zu erleben, ohne dabei Natur und Tierwelt zu beeinträchtigen. Die Übernachtung findet im Umfeld der Ostlerhütte statt und ist nur in Verbindung mit einem gebuchten Angebot möglich.

Übernachten in einer urigen Berghütte – Sommer & Winter

Mit dem einheimischen Wanderführer entdeckt ihr die Allgäuer Bergwelt. Ihr wandert hinauf auf den Pfrontener Hausberg, den markanten Breitenberg. Auf den schönsten Wanderpfaden erhaltet ihr immer wieder Ein- und Ausblicke auf die Allgäuer Alpen und das Pfrontener Tal. Mit dem Wanderguide seid ihr sicher unterwegs und erfahrt auch noch die ein oder andere spannende Anekdote über die Heimat eures Wanderführers. Auch im Winter führt die Wanderung hinauf auf den Gipfel des Breitenbergs, dann jedoch durch knirschende Schneefelder mit Schneeschuhen. Ihr werdet verzaubert sein von der traumhaften Winterwunderwelt der Allgäuer Berge. Das Ziel eurer Tour bildet die beliebte Ostlerhütte – spektakulär gelegen auf dem Gipfel des Breitenbergs. Hier oben, 1000 Meter über dem Talgrund, habt ihr einen 360-Grad Rundumblick: Auf der einen Seite genießt ihr den Blick auf das Voralpenland bis zum Horizont und auf der anderen Seite schweift euer Blick über ein endloses Gipfelmeer. Genießt die gute Allgäuer Küche der Hüttenwirtin und verbringt eine Nacht in den gemütlichen Ostler-Suites. Und freut euch schon jetzt auf das unvergessliche Erlebnis eines Sonnenaufgangs auf dem Gipfel.

Weitere Informationen unter pfronten.de/unterkuenfte-in-pfronten

Übernachten im Baumhaus - eine "Abenteuer-Suite" für Kinder  

Das ganz besondere Übernachtungs-Erlebnis im Allgäu. Einen Kindheitstraum erfüllt man sich leider viel zu selten, aber in Pfronten auf dem Schlossanger geht einer dieser Wünsche in Erfüllung: Gut zehn Quadratmeter groß ist das geschmackvoll eingerichtete Gästezimmer mit Eckbank, Heizlüfter, Strom und Licht. Doch nicht im Haupthaus des renommierten Hotels Schlossanger Alp, das sich unterhalb der Burg Falkenstein befindet, sondern umgeben von Baumwipfeln, in 6,5 Meter Höhe liegt die „Dependance“ des Viersternehotels, das Cucumaz Baumhaus. Nach einer Nacht in der kuscheligen Schlafkoje, in der zwei Personen Platz finden, kommt das Frühstück ans Bett - per Seilzug im Korb!

Weitere Informationen unter schlossanger.de

 

Autor: Julian Knacker

Für weitere Fragen und Informationen hilft das Team von Pfronten Tourismus .

© Fotos: Pfronten Tourismus (Erwin Reiter, Wolfgang Mayr, Christian Greithner Photography), Altissimo, Alexander Grotz, Bettina Ebert, Waldseilgarten Höllschlucht

29. Juni 2022

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