Asien | Vorderer Orient

Schöner wohnen am Persischen Golf VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE

Das Emirat der Superlative zeichnet sich neben vielen anderen beeindruckenden Dingen vor allem durch seine exklusive, einmalige Hotellerie aus. Und die Häuser der Hilton International Group spielen diesbezüglich ganz weit oben in der Champions League mit.

Dubai rüstet sich, denn die Ströme der Touristen aus aller Welt scheinen kein Ende zu nehmen. Im Gegenteil. Immer mehr Reisende zieht es an den Persischen Golf. Und um den Gästen, denen vor kein Weg zu weit ist, eine adäquate Bleibe bieten zu können, wird gebaut. Und wie! Immer schöner, immer beeindruckender, immer exklusiver. Und genau das macht den Unterschied zu anderen Destinationen aus. Während anderswo oft lieblose Betonbauten mit Zimmern so groß wie Bienenwaben in die Landschaften gesetzt werden, geht man in Dubai wesentlich fantasievoller und distinguierter zu Werke …

Alle nahmhaften Hotelunternehmen sind hier am Golf vertreten und nirgendwo sonst geben sich die weltweit namhaftesten Architekten die Klinke in die Hand, um für die ­Auftraggeber Großes, ja Einmaliges zu schaffen. Hotelerie in den Emiraten ist ein faszinierendes Gewerbe.

Es erstaunt also keineswegs, dass die Hilton International Gruppe in Dubai gleich sieben Häuser unterhält, um so für jeden touristischen oder geschäftlichen Anspruch das passende Produkt bieten zu können. Von zentraler Lage über exquisite Kulinarik bis hin zu ballsaal­großen Meetingräumen ist alles im Angebot, was für Reisende von Interesse sein könnte.

Das Hilton Dubai Jumeirah Resort beispielsweise liegt an der berühmten Promenade The Walk, der wohl beliebtesten Flaniermeile des Emirats. Hier, im Herzen von Dubais ­Hafenviertel laden Boutiquen, Restaurants und moderne arabische Kultur zum Bummeln ein.

Das Hilton Dubai Jumeirah Resort ist der perfekte Ausgangspunkt, um die Metropole zu erkunden. Es beeindruckt durch eine Vielzahl von Zimmern und Suiten mit Blick auf die weißen Sandstrände oder die weltberühmte Architektur von Dubais Yachthafen. Zehn ­Restaurants locken Hungrige und Feinschmecker, und ein 300 Quadratmeter großer Tagungsraum steht all jenen bereit, die im ­Urlaubsparadies arbeiten müssen.

Im Hilton Dubai The Walk, welches im exklusiven Stadtteil Dubai Marina gelegen ist, sind die Einkaufs- und Unterhaltungsmöglich­keiten gleichfalls nur wenige Schritte entfernt. Hier stehen den Gästen 364 stilvolle Studios, elegante Lofts und geräumige Apartments mit zwei, drei und vier Schlafzimmern zur Auswahl. Einige von ihnen muten eher wie kleine Einfamilienhäuser an, sind sie doch mit Küche, Waschmaschine und einem eigenen Lounge­bereich ausgestattet.

Gäste des Hauses haben über eine Fußgänger­brücke zudem exklusiven Zugang zum nahe gelegenen Hilton Dubai Jumeirah Resort, wo sie viele der Einrichtungen und Services nutzen können – aus einem Hotel werden auf diese Weise gewissermaßen zwei.

Das moderne DoubleTree by Hilton ­Hotel & Residences Dubai Al Barsha befindet sich hingegen im belebten Stadtteil Al Barsha – direkt gegenüber der Mall of The Emirates, Dubais erstklassigem Einkaufs- und Unter­haltungskomplex mit attraktivem kulinarischem Angebot.

APARTMENTS – SO GROSSZÜGIG WIE EINFAMILIENHÄUSER

MOE, so die gängige Kurzform für die Mall of the Emirates, feiert in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag. Mit einer Einkaufsfläche von 223.000 Quadratmetern ist die MOE eine der größten Einkaufszentren der Welt – und natürlich eine der ersten Adressen in Sachen Shopping im Emirat. In der Mall sind rund 400 Geschäfte quasi aller Branchen vertreten, zumeist aus dem Luxusbereich. Es gibt mehr als 65 Restaurants in den Food-Courts, einzelne Coffee-Shops sowie einen großen Supermarkt.

Der MOE-Kinokomplex umfasst vierzig Leinwände, einen Spielplatz für Kinder sowie ein Theater. Eine weitere Attraktion ist die ­angrenzende Ski Dubai-Halle, die durch ein Schaufenster, das sich über mehrere Etagen erstreckt, vom Einkaufszentrum abgegrenzt ist. Last not least: Eine eigene Haltestelle der Dubai Metro gibt es natürlich auch.

Aber zurück auf die andere Straßenseite, ins DoubleTree by Hilton Hotel & Residences ­Dubai Al Barsha. Hier sind alle 349 Zimmer mit einem 42-Zoll-Fernseher ausgestattet. Für manchen mag das durchaus ein Kriterium beim Buchen eines Hotelzimmers sein – ein Nachteil ist es gewiss nicht.

Das DoubleTree hat sich in der Haupt­sache auf die Planung und Durchführung von Events spezialisiert. Wer also gern in Dubai seine Hochzeit, Silberhochzeit oder einen runden Geburtstag feiern möchte oder für den Workshop der Firma eine exklusive Location sucht – hier ist man mit diesen Plänen bestens aufgehoben.

Nicht zu unterschätzen ist des Weiteren die für örtliche Verhältnisse äußerst verkehrsgünstige Lage des DoubleTree: Nur 30 Minuten von Dubai International Airport entfernt und trotzdem ist kein Fluglärm zu hören – damit kann im Emirat definitiv nicht jedes Haus trumpfen.

ATEMBERAUBEND – DER BLICK VOM POOL DER DACHTERRASSE

Das Hilton Dubai Creek liegt an der Baniyas Road, einem alten Handelsweg des Emirats. Und es ist, um es kurz zu sagen, ein atemberaubendes Stück Hotelarchitektur. Das Haus wurde von dem Uruguayer Carlos A. Ott entworfen – jenem Mann, der seinerzeit auch der Ideengeber für das Burj Al Arab war.

150 Zimmer verteilen sich auf insgesamt 14 Stockwerke. Alle eint eine eindrucksvolle Aussicht auf Bur Dubai, quasi die Neustadt des Emirats, oder auf den Creek – den natürlichen Meeresarm des Persischen Golfs, der Dubai in die Stadtteile Bur Dubai und Deira teilt.

Ein absolutes Muss: der Besuch der Poolanlage auf dem Dach des Hauses. Leider oder gottlob – je nach Sichtweise – ist er nur den Gästen des Hotels vorbehalten. Und wer von hier oben mit einem gepflegten Drink in der Hand über die Wasserkante auf die Stadt schaut, wird diesen Anblick garantiert sein Leben lang in bester Erinnerung behalten.

Ein gleichfalls unvergessliches Erlebnis ist sicher der Besuch im hoteleigenen Restaurant „Table 9“. Hier lässt sich eine der besten ­Küchen des gesamten Emirats genießen.

Noch schöner, noch luxuriöser – geht das überhaupt? Ja, eine Steigerung ist möglich. Das Waldorf Astoria Dubai Palm Jumeirah ist – man kann es kaum anders beschreiben – ein Ort von bemerkenswerter Schönheit. Im azur­blauen Wasser schmiegt sich das Haus wie eine weiße Perle an die Küste des Arabischen Golfs. Das Hotel verfügt über ­einen weitläufigen Privatstrand mit beinahe unwirklich weißem, weichen Sand. Die Anlagen des 5-Sterne-Hauses sind prunkvoll, die Zimmer durchweg luxuriös, die Suiten in zeitlosem Design gehalten.

HEINZ BECK GILT ALS DER BESTE DEUTSCHE CHEFKOCH IM AUSLAND

Astoria Dubai auf dem berühmten Palmwedel „Palm Jumeirah“ im Persischen Golf. Und allein die Anfahrt ist faszinierend – einfach spektakulär 319 Zimmer und Suiten warten im Waldorf Astoria auf ein exklusives Publikum. Sechs Restaurants und Bars ­bieten Fine Dining auf Top-Level dar. Im „Social“ wirken die Köche unter der Leitung des deutschen Heinz Beck, der seit zehn Jahren mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist und als bester deutscher Koch im Ausland gilt.

Sagenhafte 2.000 Quadratmeter umfasst der Spa- und Wellnessbereich des Hauses und lässt keine Wünsche offen. Auch hier hält der legendäre Name des Waldorf Astoria, was man von ihm erwartet: Hotellerie auf höchsten Niveau.

Weitere Informationen: www.hiltonhotels.de/vereinigte-arabische-emirate

REISEINFO

Beste Reisezeit:
Oktober bis April. Dann betragen die Temperaturen 25 bis 35 °C.

Klima:
Subtropisch.

Zeitzone:
MEZ  plus 3 Stunden.

Sprachen:
Arabisch und Englisch.

Geld:
Landeswährung ist der Dirham (AED).
1 Euro = ca. 4,1 AED.

Dokumente:
Reisepass plus „Visa on Arrival“, das 30 Tage gültig ist.

Gesundheit:
Die Gesundheitsversorgung ist sehr gut, eine Auslandskrankenversicherung empfehlenswert.

Essen & Trinken:
Typisch für die arabische Küche ist eine Vielzahl von Vorspeisen: z. B. Mutabbal (gebackene Auberginen mit Sesampaste),  Falafel (Kichererbsenbällchen) oder Koussa Mahshi (gefüllte Zucchini). Eine beliebte Süßspeise ist Batheetha (aus Datteln und Mehl).

Sehenswert:
Burj Khalifa, mit 828 m der höchste Wolkenkratzer der Welt; The Palm Jumeirah, eine künstlich angelegte Insel; Shoppingzentrum Dubai Mall; Jumeirah-Moschee; Meerwasser-Aquarium; das historische Viertel Bastakiya;
XVA Gallery; Dubai Museum.

Unbedingt machen:
Bummel über den Souk; eine geführte Stadtrundfahrt; Mangroven-Kajak-Tour.

Unbedingt vermeiden:
Die Landessitten missachten!

Beliebte Mitbringsel:
Schmuck, Geschirr.

Literatur:
„City Trip Dubai“, Reise Know How 2014, ca. 12 Euro.

Auskünfte:
www.dubaitourism.ae.

Raimond Ahlborn

Fotos: Dubai Tourism, Discover Dubai, Abu Dhabi Tourism & Culture Authority, Ras Al Khaimah Tourism Development
Authority, hiltonworldwide.com, Schauinsland-Reisen GmbH

03. August 2016

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